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Eurasier und mehr...

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Dissidenz

viele haben bei diesem Begriff ein ungutes Gefühl. Dissidenz ist kein Schimpfwort!
Betrachtet ihr es genauer, ist es sogar eine Art Auszeichnung.

Ursprünglich kommt es aus dem Lateinischen und bedeutet "Riss", bezeichnet wurde damit später die Spaltung der Religionen und die Bildung der Religionsgemeinschaften.

Neuzeitlich wurde es zum französischen Dissidence: Opposition, Widerstand; auch heute wird Dissidenz, als Ausdruck, mehrheitlich in der Politik verwendet.

Im Hundewesen bezeichnet man mit Dissidenz die Züchter, die den Dachverband VDH verlassen haben, oder ihm nie angehörten.

Korrekterweise dürften damit nur Züchter bezeichnet werden, die mit etwas unzufrieden sind und die, um alles besser zu machen, Widerstand leisten z.B. in Form von zusätzlichen Untersuchungen, Forschungsaufträgen, einfachen Eingaben oder Petitionen im VDH Dachverband.

Vielleicht gibt es sie ja, die Dissidenzler?

Vermehrer

Leider tummeln die sich vorwiegend in der sogenannten Dissidenz, weil es für sie sehr viel leichter ist.

Vermehrer "züchten" nicht, die haben mal einen Wurf oder gehören zu denen, die den geldwerten Vorteil über die Gesundheit der Hunde stellen und diese als Sparschweine mißbrauchen.

Schlimme Zustände, die ihnen vielleicht als völlig normal vorkommen. Man weiß ja nicht wie es bei Züchtern so aussieht oder sieht es vielleicht sogar romantisch verklärt, mit vielen Tieren zusammen leben wünscht sich ja doch so manch ein Großstadtmensch.

Für verantwortungsbewußte, an ihrer Rasse interessierte Züchter ist so ein Anblick aber ein Graus. Zuchtstätten wo auch immer, ob VDH oder Dissidenz müssen ordentlich, gepflegt und sicher für Welpen sein, sonst werden sie den Kauf ihres Hundes eines Tages bedauern.

Gibt es in der Dissidenz auch gute Züchter? Gegenfrage - wieviele Menschen in ihrem Umfeld kennen sie, die völlig Eigenverantwortlich und Selbstkritisch arbeiten können? Es gibt deutlich mehr Menschen, die mal "fünfe gerade" sein lassen oder lieber auf Anweisung handeln, genauso ist es in der Dissidenz.

Eigenverantwortliche gute Züchter sind sehr selten. Dafür gibt es unzählige, die für ihre Taten große Worte finden.

UCI

Mitglied der UCI, das ist der Dachverband der Dissidenz, der Gegenspieler des VDH. So oder ähnlich ist es auf vielen Internetseiten zu finden, stimmt aber nur bedingt.

Es gibt unzählige UCIs und andere Verbände. Hier ein paar Beispiele, der Querschnitt ist nicht repräsentativ, denn UCIs wachsen buchstäblich aus dem Boden und oft verschwinden sie genauso schnell wieder. Die Überprüfung der Vereinsregistereintragungen läuft noch, deshalb hierzu noch keine Stellungnahme. Lassen sie sich jedenfalls nie wieder erzählen, die UCI sei größer und international anerkannter als der VDH, oder fragen sie zumindest genau nach welche UCI denn gemeint ist. Der VDH hat derzeit etwa 650 000 Mitglieder...

http://www.u-c-i.de/
United Kennel Clubs International
http://www.aVDH-uci.de/
Union Canine International
http://www.uci-ev.de/
Union Cynologie International
http://www.VDHv-ev.de/html/der_VDHv.html
UCI Berlin
http://freenet-homepage.de/cdhev/
UCI-L United Canine International
http://www.uci-ihu.org/
Union Canine International - IHU
http://www.igrv.de/pageID_522053.html
Verein der Federation Union Cynologie International e.V.

Hinweise auf UCIs ohne Webauftritt

http://www.rvoe.at/
UCI Bruxelles
http://www.uhvd.de/ueberuns.htm
UCI Bielefeld


Zuchtordnung

So sah die Zuchtordnung des ehemaligen FAZE/IGE aus, es sind wichtige Punkte dabei und es steckte viel Arbeit drin, deshalb möchte ich sie auch weiter online stellen, vielleicht auch als Anregung für andere Vereine, denn die Eurasiervereine in VDH / FCI sind zwar führend was Zuchtordnung, Untersuchungen und gelenkte Zucht angeht, aber leider gilt das längst nicht für alle Hunderassen als Standard, auch nicht unter dem Dach des VDH. Es ändert sich aber gerade viel, es ist eine Zeit des Umbruchs und der Neuorientierung.

Im Januar 06 habe ich einzelne Passagen überarbeitet, weil uns Formulierungsfehler aufgefallen waren. Vor dem außer Kraft setzen wollte ich noch einen letzten Punkt bei den Untersuchungen einfügen - eine große Vorsorgeuntersuchung, die mittlerweile zum Festpreis von verschiedenen Laboren angeboten wird und die Aufschluß über eventuelle organische Erkrankungen gibt. Ich kann jedem Verein, der sich wirklich für gesunde Zucht einsetzt nur raten, bleibt am Ball. Es ändert sich ständig so viel, dass man schnell den Anschluß verliert, dabei ist es heute so leicht nur gesunde, leistungsfähige Hunde in die Zucht zu nehmen. Schaut euch nur mal unter den Angeboten der Vet - Labore um, es gibt bereits viele Gentests zu Erbkrankheiten und die sind sogar bezahlbar, es gibt keine Ausreden mehr ;-)

Ich möchte hier explizit darauf hinweisen, dass die einzelnen Punkte dieser Zuchtordnung, für sich genommen, einen Mindeststandard in der Hundezucht darstellen, aber nicht einmal das lies sich in der Dissidenz umsetzen. Es scheiterte an Möglichkeiten bezahlbare und vor allem verwertbare Gutachten zu bekommen, an den fehlenden Sanktionsmöglichkeiten bei Nichtbeachtung und letztlich auch an der Einsicht der Züchter, Dissidenz ist eben meistens auf Profit ausgerichtet, nicht auf geplante Zuchtucht oder Gesundheit!

Zuchtordnung des Freundeskreises für Aufzucht und Zucht von Eurasiern

(in der Fassung vom 01. Juli 2004 war gültig bis 31.Oktober 2006)

Ziel des FAZE ist es, Eurasier gemäß des FCI Standards Nr. 291 unter den Aspekten des Leitbildes zu züchten und zu betreuen.

Die Zuchtplanung im FAZE unterliegt der Verantwortung des eigenen Zuchtgremiums, die Verantwortung und das Risiko jeder Verpaarung trägt der Züchter.

Allgemeine Vorgaben:

Zur Zucht im FAZE werden nur Eurasier zugelassen, die einen anerkannten Stammbaum haben, in einem Zuchtbuch eines ordentlichen, anerkannten Vereins eingetragen sind und dem Rassestandard FCI Nr. 291 entsprechen. Nach eingehender Prüfung und Vorlage aller verlangten Untersuchungsergebnisse (siehe Anlage A) können Ahnentafeln umgeschrieben werden, ein Anspruch darauf besteht nicht.

Es dürfen nur gesunde, wesensfeste Eurasier zur Zucht eingesetzt werden.

Alle zur Zucht im FAZE eingesetzten Eurasier müssen sich den Grunduntersuchungen unterziehen, derzeit HD, PL und ED. Bescheinigungen über Augenuntersuchungen und ein gesundes, fehlerloses Gebiss sind gesondert nachzuweisen.

Alle zur Zucht eingesetzten Eurasier müssen einen gültigen Körnachweis haben und auf Verlangen einen Wesenstest absolvieren:

Körung

Der Körschein kann jederzeit widerrufen werden, wenn sich nach der Körung noch zuchtausschließende Fehler herausstellen oder andere schwerwiegende Gründe vorliegen. Über später festgestellte oder auftretende zuchtausschließende Fehler oder Krankheiten ist der FAZE unverzüglich zu informieren.

Da der Körnachweis in allen Dachverbänden außerhalb des VDH nicht den erforderlichen Stellenwert besitzt, bzw. oft ohne erforderliche Nachweise erteilt wird, behalten wir uns weitere Maßnahmen wie z.B. Nachuntersuchungen und eigene in Augenscheinnahme vor, hier unterliegen auch wir den aktuellen Forschungen und Veröffentlichungen, so dass dieser Passus recht vage gehalten werden muss. Wir bitten um Verständnis, dass wir bei Auftreten neuer Erkrankungen oder gehäuftem Auftreten alter Dispositionen auf weitere Untersuchungen bestehen oder/und bereits zur Zucht zugelassene Hunde vorübergehend oder gegebenenfalls dauerhaft sperren.

Wesenstest

Sollten Zweifel bestehen, ob Verhaltensauffälligkeiten durch Haltungsschäden bzw. falsche Erziehung entstanden sind, empfehlen wir ein unanhängiges Gutachten.

Hunde mit übersteigerter Aggressivität haben generell nichts im Zuchtgeschehen zu suchen, bei allem Verständnis für die Besitzer und ihre Enttäuschung - dennoch gibt es gerade in diesem Bereich viele Missverständnisse, weil Hundetrainer das Wesen des Eurasiers oft fehlinterpretieren und ein solches Verhalten durch, sonst durchaus renommierte Hundeschulen, erst provoziert wird. Wir sind gerne bereit in solchen Fällen und bei der Beurteilung des Wesens helfend einzugreifen.

Eine Kopie aller Unterlagen, Ahnentafel und Untersuchungsergebnisse sind dem Zuständigen des FAZE zur Verfügung zu stellen, die Originale verbleiben beim Besitzer des Eurasiers und sind bei jedem Deckakt unverlangt vorzuweisen.

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Zucht

Der Züchter hat für eine artgerechte Aufzucht Sorge zu tragen. Generell dürfen Eurasier nicht im Zwinger gehalten werden, dies gilt im Besonderen für eine Mutterhündin und ihre Welpen. Menschliche Zuwendung ist für Eurasierwelpen äußerst wichtig und der FAZE legt besonderen Wert auf die Prägephase und die Sozialisierung der Welpen. Wir behalten uns eine Prüfung der örtlichen Gegebenheiten des Züchters vor.

Das Zuchtverwendungsalter der Hündin beginnt für den ersten Wurf mit 20 Monaten und endet für den letzten Wurf spätestens mit Ablauf des 8. Lebensjahres. Wir erwarten für Hündinnen, die häufiger in der Zucht sind, jährliche Untersuchungen über den Gesamtgesundheitszustand. Das Zuchtverwendungsalter der Rüden beginnt mit 18 Monaten und ist vom Gesundheitszustand abhängig, ab dem 6. Lebensjahr muss eine jährliche Untersuchung Aufschluss über den Gesamtzustand des Rüden geben, ab dem vollendeten 8. Lebensjahr muss dieser Nachweis halbjährlich erbracht werden. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf oft zu spät erkannte Prostataerkrankungen sexuell aktiver Rüden, Hintergründe können erfragt werden.

Einem Deckrüden sind im Rahmen der Richtlinien des FAZE nur 6 Deckakte á 2 Sprünge pro Jahr erlaubt und nicht mehr als 3-mal vierteljährlich, Fehlversuche eingeschlossen. Hierbei ist auf Wesensveränderungen zu achten und gegebenenfalls eine Pause einzulegen.

Die Deckrüdenauswahl trifft das Gremium des FAZE im Rahmen der Richtlinien der Zuchtleitung und der gegebenen Erfordernisse.

Es kann nicht immer auf Wünsche und Belange der Züchter eingegangen werden, oft sind Entscheidungen von nicht allgemein bekannten Erfordernissen abhängig und können nur bedingt in Frage gestellt werden. Wir bemühen uns aber um eine direkte Zusammenarbeit.

Die Hündin muss frühzeitig, wenigstens aber vier Wochen vor der Läufigkeit, zur Zucht angemeldet werden. Dem Züchter werden für die jeweilige Läufigkeit der Hündin nach Möglichkeit mehrere Deckrüden vorgeschlagen.

Der Züchter erhält eine schriftliche Deckerlaubnis, diese gilt nur für eine aktuell bestimmte Läufigkeit und für einen der vorgeschlagenen Rüden. Die Hündin darf in einer Läufigkeit nur von einem Rüden gedeckt werden.

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Es obliegt dem Züchter sich rechtzeitig mit dem Besitzer des Deckrüden und einem der Ausweichrüden in Verbindung zu setzen und die erforderlichen Termine zu vereinbaren. Zur Vermeidung von Infektionen haben sich die Besitzer vom Gesundheitszustand der zu verpaarenden Tiere zu überzeugen. Der Rüdenbesitzer lässt sich die Deckerlaubnis und -vereinbarung vorlegen, die er nach Vollzug des Deckaktes unterzeichnet. Die vereinbarten Deckgebühren sind unmittelbar nach dem Verkauf der Welpen zur Zahlung fällig.

Der Züchter kümmert sich um die korrekte und rasche Abwicklung der Formalitäten (Deck- und Wurfmeldeschein).

Züchter und Deckrüdenbesitzer sind verpflichtet, ein Zwingerbuch zu führen.

Beim ersten Wurf wird dem Züchter ein Zwingername geschützt, die anfallenden Kosten gehen zu Lasten des Züchters. Jeder zu schützende Zwingername muss sich deutlich von bereits vergebenen unterscheiden.

Die Hündin darf innerhalb von 12 Monaten nur einmal werfen. Zwischen jedem Wurf muss eine Hitze ausgelassen werden. Wir behalten uns vor diesen Zyklus gegebenenfalls zu verlängern, falls es für den Gesundheitszustand der Hündin notwendig scheint, insbesondere wenn eine Hündin in zwei Jahren zweimal belegt wurde sollte ihr eine längere Pause gegönnt werden.

Sollte medikamentös in den Zyklus der Hündin eingegriffen worden sein, aus medizinischen oder anderen Gründen, so verlangt der FAZE einen kompletten Zyklus nach dem Eingriff ohne Belegung und einen tierärztlichen Nachweis über den Gesundheitszustand.

Nach einem Kaiserschnitt erfolgt ein Jahr, also zwei komplette Zyklen, Zwangspause. Sollte bei der darauf folgenden Belegung wieder ein Kaiserschnitt notwendig sein erfolgt Zuchtausschluss. An dieser Stelle appellieren wir an die Vernunft der Hundebesitzer Hunde mit gesundheitlichen Problemen freiwillig aus der Zucht zu nehmen.

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Jeder Deckakt - auch negative Deckversuche - müssen sofort dem Verantwortlichen im FAZE gemeldet werden.

Deckrüdeneinsatz außerhalb des FAZE ist nur mit schriftlicher Deckerlaubnis des Gremiums des FAZE möglich.

Jeder Wurf muss umgehend dem Verantwortlichen im FAZE gemeldet werden mit der Angabe der Welpenzahl, Geburtsdatum, Geschlechterverteilung, Totgeburten, evtl. Missbildungen, Fellfarbe und Geburtsverlauf.

Die Wurfstärke ist nicht beschränkt. Würfe ab 7 Welpen müssen innerhalb 3 Tagen dem Tierarzt vorgestellt werden. Dieser muss den Gesundheitszustand von Mutterhündin und Welpen und die Lebensfähigkeit der Welpen prüfen. Nach 4 Wochen muss die Prüfung wiederholt, das Gesamtergebnis vom Tierarzt schriftlich festgelegt und bei der Wurfabnahme vorgelegt werden.

Die Wurfabnahme erfolgt durch den zuständigen Tierarzt und einen Beauftragten der FAZE, wenn die Welpen ca. 7 Wochen alt sind. Beauftragte Zuchtausschussmitglieder sind jederzeit zur Prüfung berechtigt, ob Unterbringung und Haltung des Wurfes und der Mutterhündin den Anforderungen im Sinne der Zuchtordnung und des Leitbilds des FAZE entsprechen.

Welpen mit zuchtausschließenden Fehlern erhalten in der Ahnentafel den Vermerk "Nicht zur Zucht zugelassen". Der Züchter ist verpflichtet, die bei der Wurfabnahme festgestellten Mängel dem Käufer mitzuteilen.

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Zuchtauschluss erfolgt grundsätzlich beim Vorliegen von schwerer HD oder PL und bei Ausprägung oberhalb der vom FAZE festgelegten Grenzwerte.

Bei unfallbedingter PL erfolgt der Zuchtausschluss zur gesundheitlichen Vorbeugung, dass Tragen von Welpen sollte einer Hündin mit gesundheitlichen Einschränkungen nicht zugemutet werden, ebenso bei erfolgreich überstandenen, größeren operativen Eingriffen oder verheilten Knochenbrüchen. Letzteres gilt auch für Rüden.

Sollte es zu Ausfällen beim Deckakt durch zu gering ausgeprägte Muskulatur kommen, werden die betreffenden Hunde von der Zucht ausgeschlossen bis dieser Mißstand beseitigt ist.

Zuchtausschluss erfolgt ferner bei schweren angeborenen Gebissfehlern (z.B. fehlender Molar- oder Fangzahn, Vorbiss, Unterkieferverkürzung u.ä.), Distichiasis, Entropium, Knickrute, verkürzter Rute und/oder Knorpelmissbildungen, Schecken- Leber- oder Weißfärbung, Wesensschwäche, bei außergewöhnlichen Geburtsschwierigkeiten wie z.B. zwei Kaiserschnitten oder Wehenschwäche, wenn diese bei zwei Würfen einer Hündin auftraten, bei Kryptorchismus, Epilepsie, Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, Pigmentfehlern, Bindegewebsschwäche.

Sollte dem Gremium des FAZE diesbezüglich Informationen vorenthalten werden hat das den sofortigen Zuchtausschluss und eventuelle rechtliche Folgen. Dies gilt insbesondere für Verstöße gegen das Tierschutzgesetz in engerer Auslegung.

Zuchtausschluss kann auch erfolgen beim Vorliegen mehrerer, einzeln nicht zuchtausschließender Fehler, sowie bei unbefriedigendem Zwingerzustand und bei Verstoß gegen die Zuchtordnung. Darüber entscheidet das Gremium des FAZE.

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Ausnahmen von der vorliegenden Zuchtordnung kann nur das Zuchtgremium des FAZE gestatten.

Anfragen müssen in schriftlicher Form vorliegen und auch so bearbeitet werden, anfallende Kosten trägt der Antragssteller.

Einmal Dissidenz = immer Dissidenz

In eigener Sache, oder besser "Darf man mit dem Rauchen aufhören bevor man Krebs hat?" Was hat rauchen mit Hunden, speziell Eurasiern zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel, aber zur Veranschaulichung mancher Themen eignen sich Bilder besser als spröder Lesestoff und zum Thema Ausstieg aus der Dissidenzzucht erscheint es als passende Metapher.

Urteile und Gesetze

Der zuständige Amtstierarzt kann zur Beseitigung festgestellter Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und zur Verhinderung künftiger Verstöße die notwendigen Anordnungen treffen. Insbesondere ist der Amtstierarzt berechtigt, dem Halter der Tiere diese fortzunehmen und solange auf dessen Kosten anderweitig unterzubringen, bis eine tierschutzgerechte Haltung durch den Eigentümer sichergestellt ist. Daher spielt es keine Rolle, dass der Halter die Tiere bereits in geschädigtem oder mehr oder weniger pflegebedürftigen Zustand von anderen übernommen hat. In jedem Fall muss der Tierhalter alles tun, um dem Tier wiederholende Schmerzen und Leiden nicht zuzufügen.
Bayerisches VG Würzburg, Az.: W 5 K 96.524

 

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